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Schwieriges erstes Halbjahr

Die Produktionsmenge im ersten Halbjahr lag 10 % unter dem Vorjahreswert und erreichte 11 737 m3 (Vorjahr: 13 116 m3). Gründe dafür sind eine spätere Wiederauf­nahme der Produktion im Januar aufgrund von Wartungsarbeiten sowie die Kompensation von Überzeiten aus dem Vorjahr. Der Nettoumsatz lag mit EUR 5.5 Millionen 11.3 % unter dem Vorjahreswert von EUR 6.2 Millionen. Der Betriebsgewinn (EBITDA) schrumpfte auf EUR – 0.1 Millionen (Vorjahr: EUR 1.7 Millionen). Die zeitliche Verzögerung der Verkäufe, die Personalkostensteigerung und der Wechselkurs BRL zum EUR trugen zu dieser Ergebnisverschlechterung bei. Die Auslieferungen waren nach den Streiks Ende 2016 noch bis Anfang März 2017 eingeschränkt.

Durch erfolgte Erweiterungsinvestitionen konnte die Trocknungskapazität per 1. Juni 2017 um 70 % gesteigert werden. Dies wird zu einer Erhöhung der Wertschöpfung und er­zielbaren Margen führen. Umstellungen im Produktions­ablauf und Reduktionen der Teams, die im Wald arbeiten, werden zu einer Produktivitätssteigerung führen. Die Ernte hat im Juli planmässig begonnen und wird im Dezember abgeschlossen sein. Der Auftragsbestand für die neue Ernte beträgt rund 3 Monate.

Der Brasilianische Staat will Konzessionen zur nachhaltigen Bewirtschaftungen von Waldflächen nach den FSC Richt­linien ausgeben. Precious Woods ist beratend tätig und auch interessiert, eine grössere Konzession zu übernehmen. Das Ziel dieser Erweiterung muss sein, die Produktionsmenge zu erhöhen und so die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Damit sind auch Investitionen im Sägewerk verbunden, die über lokale Banken finanziert werden könnten.