Klimawirkung von Precious Woods
Unser Kohlenstoffspeicher
Die von Precious Woods bewirtschafteten Wälder speichern nachhaltig rund 227 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung stärkt die Rolle der Wälder als Kohlenstoffsenken und -speicher. Zudem reduziert sie die CO₂-Emissionen aus der Waldbewirtschaftung. Darüber hinaus entwickeln wir aktiv REDD+-Projekte, um unseren Kunden mittelfristig hochwertige CO₂-Emissionskompensationen anbieten zu können.
CO2 -positive Produkte
Holzbaustoffe aus Naturwäldern weisen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine bessere CO₂-Bilanz auf als andere Baumaterialien. Im Jahr 2023 führte die International Tropical Timber Association auf Basis von Daten von Precious Woods eine Lebenszyklusanalyse für Holzarten aus dem Kongobecken durch. Um die Lebenszyklusauswirkungen unserer brasilianischen Produkte zu quantifizieren, haben wir zudem ein Projekt mit dem renommierten niederländischen Beratungsunternehmen SHR initiiert. Die Ergebnisse werden 2026 vorliegen. Da wir nicht direkt den Endkunden beliefern, können wir leider keinen Einfluss auf die Verwertung von Produkten nehmen, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben.
Unsere Klimaziele
Ein erheblicher Teil unserer Emissionen entfällt auf Scope-3-Emissionen, insbesondere aus dem See- und Strassengüterverkehr, für den es nach wie vor nur wenige kohlenstoffarme Alternativen gibt. Darüber hinaus ist die Forstwirtschaft nach wie vor stark von fossilen Brennstoffen abhängig, was zu hohen Scope-1-Emissionen führt. Zur Vergleichbarkeit unserer Scope-1-Emissionen über die Zeit setzen wir diese ins Verhältnis zum Einschlagsvolumen. Als Kennzahl verwenden wir die Scope-1-Kohlenstoffintensität pro geerntetem Kubikmeter Holz. Unser Ziel ist es, diesen Wert unter 0.04 tCO₂/m³/Jahr zu halten. Seit 2010 haben wir unsere Erntevolumina kontinuierlich gesteigert und gleichzeitig unsere Kohlenstoffintensität im Durchschnitt unter diesem Schwellenwert gehalten, wobei wir dieses Ziel im Jahr 2025 mit einer Intensität von 0.047 tCO₂/m³ nicht erreicht haben. Dies lässt sich dadurch erklären, dass Emissionen aufgrund von Veränderungen der Waldstruktur sowie durch wetterbedingte Einflüsse auf die interne Logistik – ausserhalb unseres Einflussbereichs – erheblich schwanken können. Zudem führen Veränderungen der Erntevolumina nicht zwangsläufig zu einer linearen Zu- oder Abnahme der Emissionen, da gewisse Support-Funktionen unabhängig vom Volumen aufrechterhalten werden müssen. Ein wesentlicher Teil unserer Scope-1-Emissionen resultiert aus dem fehlenden Netzanschluss in Gabun, wo wir gezwungen sind, Strom aus fossilen Energieträgern zu erzeugen, während wir in Brasilien erneuerbare Energien nutzen. In Gabun laufen derzeit Projekte für grüne Energie, mit denen wir unsere Emissionen mittelfristig auf unter 0.03 tCO₂/m³/Jahr senken wollen. Wir wenden keine interne CO2-Bepreisung an. Angesichts unseres Geschäftsmodells, das auf der Erhaltung der Waldkohlenstoffvorräte basiert, sind wir der Ansicht, dass die betrieblichen Kostenstrukturen die wirtschaftlichen Auswirkungen von CO2 bereits widerspiegeln. Alle unsere Emissionsreduktionen müssen aus verbesserten Betriebsabläufen resultieren und nicht durch Kompensationen mittels CO₂-Zertifikaten.
IFRS S2 – CG-BF-130a.1
IFRS-S2-EU-000.D und E
Energieverbrauch1
Energieverbrauch in GJ: 34 604
Aus dem Netz: 1.50 %
Erneuerbar: 98.50 %
1 Umfasst MIL Madeiras, MIL Energia Renovável, Compagnie Equatoriale des Bois und Precious Woods Holding. Die von Dieselgeneratoren erzeugte Energie wird nicht berücksichtigt, um Doppelzählungen zu vermeiden, da sie bereits in der CO₂-Bilanz erfasst ist.
IFRS S2 – IF-EU – 140a.1, a2 und a.3
IFRS S2 – IF-EU – 000.A, B und D